Oktober 2009: Herbstzeitlose

Es sind wahrhaftig nicht nur Kosenamen, mit denen die Herbstzeitlosen bedacht werden. Mancherorts hießen sie sogar Nackte Hur. Wenn die Wiesen nicht zu heftig gedüngt werden, kann die Herbstzeitlose sich auch um Bonn herum zeigen, aber auch sie hat ihre üppigsten Vorkommen in den höheren Lagen der Eifel (z. B. im Lampertstal zwischen Dollen- und Ripsdorf).

Juli 2009: Arnika

Angesichts ihrer flammend gelben Blütenschönheit hat der Verweis auf den Nutzen der Arnika fast etwas Beschämendes. Zwar hat die selten gewordene Arnika noch wenige Standorte in der Wahner Heide und im Bergischen Land, aber ihre größten Vorkommen doch in der Eifel (etwa auf der Sistig-Krekeler Heide).

April 2009: Gewöhnliche Küchenschelle

Niemand blüht im Frühling herrlicher als die Küchenschelle. Die streng geschützte Küchenschelle blüht nur noch auf den Kalkmagerrasen der Eifel und Voreifel (um Wollersheim).

März 2009: Bärlauch

Seit geraumer Zeit erleben die Bärlauch-Blätter ihre Renaissance in den Edelrestaurants, und mancher Sternekoch rühmt sich ihrer Entdeckung für die ganz feine Küche. Wie ein Teppich überzieht der Bärlauch (Allium ursinum) die Nordhänge etwa beim Eifelkloster Steinfeld oder um Nettersheim (Eifel).

Januar 2009: Wacholder

Hierzulande gehören die Wacholder auf die Heide und seine Beeren ins Sauerkraut. Auf den Hängen um Alendorf (Kreis Euskirchen, Eifel) prägt der Wacholder wirklich noch das Landschaftsbild.

September 2006: Hermann Milde

Hermann Milde wurde 1890 in Bescheid/Eifel geboren. 1932 kam er nach Kessenich an die Pfarre St. Nikolaus, wo er sich besonders der Jugend und der Bekenntnisschule widmete. Seine mutigen Predigten und seine sportlichen Aktivitäten mit der Kirchenjugend führten häufig zu Auseinandersetzungen mit den Nazis.


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